Wir sind für Sie da!

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Engelsdorf-Sommerfeld-Hirschfeld 04319 Leipzig, Engelsdorfer Str. 310,
Tel./Fax: (0341) 65 17 230 E-Mail: kg.engelsdorf_hirschfeld (at) evlks.de

Pfarrer:
Johannes Ulbricht
(Tel. 25 12 581 oder 0163/5546271),

Gemeindepädagogin:
Ute Ulbricht
(Tel. 25 12 581)

Verwaltungsmitarbeiterin:
Anette Ferk (über die Büros)

Friedhofsarbeiter:
Stefan Gärlich (Tel. 0175/5313392)
Lutz Petzold
(Tel. 0178/1911602)
Kantor:
Wolfgang Bjarsch

Organist:
Sebastian Stiehler

Kurrendeleiterin:
Meike Kuhlmann

Pfarrbüro/Friedhofsverwaltung in Engelsdorf
(Tel./Fax 65 17 230) Engelsdorfer Str. 310:
dienstags 8-11 Uhr donnerstags 8-11 und 15-18 Uhr

Pfarrbüro/Friedhofsverwaltung in Sommerfeld
(Tel./Fax 25 12 581) Arnoldplatz 28:
mittwochs 8-11 und 15-17 Uhr

Bankverbindung:
Sparkasse Leipzig


DE45 8605 5592 1117 400405
für Kirchgeld

DE98 8605 5592 1117 400324
für Spenden

DE71 8605 5592 1197 400881
für Friedhof

BIC: ( WELADE8LXXX )

Buß - und Bettag

Der Buß- und Bettag ist der evangelischste unter den Gedenktagen im Kirchenjahr. Das ganze Leben der Christen soll Buße sein, erklärte Martin Luther (1483–1546) in der ersten seiner 95 Thesen über den Ablass von 1517. Damit ist nicht das in der Alltagssprache gemeinte Verbüßen einer Strafe oder die Wiedergutmachung einer Verfehlung gemeint. Theologen verstehen Buße vor allem als Zeichen der Wandlung: Das Überdenken eingefahrener Verhaltensweisen biete die Chance, das Verhältnis zu Gott und den Mitmenschen wieder in Ordnung zu bringen. Im Lauf der Geschichte wurden Buß- und Bettage immer wieder aus aktuellem Anlass angesetzt. Angesichts von Notständen und Gefahren wurde die ganze Bevölkerung zu Umkehr und Gebet aufgerufen. Im Mittelalter gab es zweierlei Bußtage: Die einen wurden bei Bedarf von der Obrigkeit angeordnet, die anderen ergaben sich aus der Ordnung des Kirchenjahres. Beide wurden von der evangelischen Kirche aufgenommen und fortgeführt. Den ersten Bettag feierte sie, auf kaiserliche Anordnung hin und wegen der dort damals als „Türkengefahr“ interpretierten Situation, im Jahr 1532 in Straßburg. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird ein allgemeiner Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag des evangelischen Kirchenjahres, begangen, In der DDR war er ein arbeitsfreier Feiertag, bis er 1966 im Zuge der Einführung der 5-Tage-Woche abgeschafft wurde. Die westdeutschen Bundesländer (mit Ausnahme Bayerns) erklärten ihn nach dem Krieg zum gesetzlichen Gedenk- und Feiertag. Ab 1981 war der Buß- und Bettag auch in Bayern ein arbeitsfreier Feiertag und wurde nunmehr in der gesamten Bundesrepublik einheitlich begangen. Um den Arbeitgeberanteil an der Pflegeversicherung auszugleichen, wurde der gesetzliche Feiertag 1995 in allen Bundesländern bis auf Sachsen ersatzlos gestrichen. Seitdem sind in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Hessen Volksbegehren zur Wiedereinführung gescheitert. Quellen: „Gemeindebrief“ 6/10 und wikipedia